Berlin/Heek. Die Frage nach der Zukunft des Wohnens wird zunehmend wichtiger. Schließlich wird Wohnraum immer knapper und trifft in vielen Gegenden auf einen ausgeprägten Wohnungsmangel. Ideen, die Probleme zu überwinden, gibt es viele. Immer größere Bedeutung kommt dabei Lösungen zu, die es versprechen, schnellen und guten Wohnraum fernab vom klassischen Häuserbau zu schaffen.

Bei der Entwicklung von flexiblem Wohnraum spielt dabei ein Unternehmen aus Heek ganz vorn mit: Solid.Box hat sich in der Vergangenheit einen Namen mit dem Bau von flexiblen Wohncontainern gemacht, die die Vorteile klassischen Hausbaus mit denen von Wohncontainern verbindet. Ihr Konzept des modularen Bauens hat auch Experten überzeugt, denn das Heeker Unternehmen gehört zu den Gewinnern einer Ausschreibung des deutschen Wohnungswirtschaftsverbands und des Bundesbauministeriums für eine Rahmenvereinbarung zum seriellen Bauen.

Auch die Horstmarer SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer (2.v.li.) freute sich über den Erfolg des Bauunternehmens und nahm dies zum Anlass, sich mit Vertretern von Solid.Box und Gunther Adler (li.), Staatssekretär im Bundesbauministerium, zum Gespräch zu treffen. "Die Förderung flexiblen Bauens ist mir wichtig", so Arndt-Brauer. "Dabei geht es nicht nur darum, den Wohnungsmangel schnell zu beheben oder sich um die angemessene Unterbringung von Flüchtenden zu kümmern", so Arndt-Brauer weiter, "sondern generell darum, den Wohnungsbau flexibler zu gestalten. Wer jung ist und ein Eigenheim mit zwei Geschossen baut, braucht das zweite Obergeschoss im Alter vielleicht nicht mehr. Modulbauten und Wohncontainer, die in der Qualität klassischen Wohnhäusern in nichts nachstehen, sind hier eine gute Lösung". Arndt-Brauer, die als Finanzexpertin für die SPD im Bundestag sitzt, war es deshalb besonders wichtig, den Dialog zwischen dem Bauministerium und dem Heeker Unternehmen zu ermöglichen. "Damit diese Systeme ihre Wirkung entfalten können, müssen wir auch in der Politik Vorschriften anpassen. Das betrifft nicht nur konkrete Baunormen, sondern auch steuerliche Fragen, etwa wenn es darum geht, welche Lebensdauer für die Wohncontainer steuerlich anzusetzen sind", erklärte SPD-Finanzexpertin Arndt-Brauer im Gespräch.

Darüber, dass flexibler Wohnraum weiter gefördert werden muss, waren sich alle Beteiligten einig - entsprechend freute sich Arndt-Brauer darüber, dass das Bundesbauministerium weitere Gespräche mit dem Unternehmen aus Heek zugesagt hat.