Ahaus. Schon seit 1979 befasst sich das Unternehmen Uppenkamp und Partner mit Immissionsschutz. Hier untersuchen Fachleute Einwirkungen in Form von Luftverunreinigungen, Geräuschen, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und sonstigen Umwelteinwirkungen. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Immissionen auf ein für die Menschen und die Umwelt langfristig verträgliches Maß zu begrenzen.

Erst kürzlich hat das Unternehmen nach neun Jahren einen neuen Standort in Berlin eröffnet und nutzte die Gelegenheit, mit der gesamten Belegschaft dort ein Treffen zu arrangieren. Fehlen durfte dabei auch nicht ein Besuch im Bundestag, bei dem das Büro der SPD-Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer (4.v.li.) unterstützte. Da Ahaus zum Wahlkreis der Abgeordneten gehört, stattete diese Uppenkamp und Partner einen Besuch an ihrem Hauptsitz am Kappellenweg ab. Auch Ludwig Niestegge, Ortsvereinsvors. der SPD Ahaus (li.) und Bürgermeisterin Karola Voß (2.v.li.) folgten gerne der Einladung.

Matthias Brun (2.v.re.), als Ingenieur zuständig für die Bereiche Schall und Bauphysik, erläuterte die Leistungsschwerpunkte für Immissionsschutz. So begleiten Fachleute kommunale Bauleitplanungen mit Messungen und Konzepten zu Lärmminderung und Schallschutz sowie Schattenwurfprognosen bei Windenergie-Projekten. In der Bauphysik werden Bau- und Raumakustik sowie Wärmeschutz und Produktvermessung bearbeitet.

Als eines der wenigen Unternehmen im Bereich Immissionsschutz, befasst sich Uppenkamp und Partner auch mit der Messung von Gerüchen und Luftschadstoffen. So sind Fachleute mit dem mobilen Geruchslabor unterwegs um in der Nähe von Wohngebieten Emissionen von Gerüchen aus Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft zu messen. Die daraus folgenden Ergebnisse werden zur Entwicklung von Minderungskonzepten herangezogen. Wie in dem Geruchslabor gearbeitet wird, konnten die Gäste am eigenen Leib erfahren. Am Olfaktometer zeigte sich, wer den "richtigen Riecher" hat. Mit dem Gerät wird die Reaktion von Prüfpersonen auf den Geruchssinn betreffende Reize gemessen. Bei der Messung wird einer Gruppe von Prüfern die zu untersuchende Probe in verschiedenen Verdünnungen angeboten. Deren Geruchssinn führt dann zum Messergebnis.

In Genehmigungsverfahren unterstützen die Fachleute von Uppenkamp und Partner den Betreiber oder Investor mit Prognosen zu den zu erwartenden Auswirkungen auf die Geruchs- und Luftschadstoffimmissionen im Umfeld des Vorhabens.

Ein weiterer Geschäftszweig ist die "Umweltgutachter und Zertifizierungsgesellschaft mbH", wie deren Geschäftsführerin Carmen Jeddeloh (re.) erläuterte. Umweltgutachten, Zertifizierung von Umwelt- und Energiemanagement-Systemen sowie Genehmigungsmanagement sind das tägliche Geschäft. Für Kunden aus den Bereichen Versorgung, Produktion und Erneuerbare Energie stehen fachkundige Gutachter zur Verfügung.

Abschließend zeigten sich die Gäste beeindruckt von der Vielfalt an Angeboten zum Immissionsschutz, die Uppenkamp und Partner anbietet.